Stadtgespräch – Wie hipster ist Innsbruck? – Ein Kommentar von Florian Heiß

Florian Heiß in der Debatte mit den Chefs von Bonanza

Florian Heiß in der Debatte mit den Chefs von Bonanza und der Machete

„Haben wir denn keine größeren Probleme, über die man sich unterhalten sollte?“, fragte sich ein eingeladener Gast auf unserer Facebook- Seite. Sogar im 6020- Magazin sind wir bei “Dingen die Innsbruck nicht braucht” mit dabei…der Praktikant musste wohl auch schnell was zusammen suchen ;)

Mit Sicherheit gibt es größere Probleme, welche die Welt bewegen, doch unsere Stadtgespräche sollen genau Themen erörtern, welche sich auf Innsbruck beziehen und diese Stadt prägen. Viele junge Menschen und vor allem Studierende tun dies in sehr großem Maß. Daher luden wir am 28.04.2016 zu unserem Stadtgespräch um zu sehen, wo Innsbruck wirklich in Bewegung und sogar im Umbruch ist.IMG_20160428_190849
Was kommt dabei raus, wenn sich 30 junge Menschen im Innsbrucker Cafe Katzung über das Thema „wie hipster Innsbruck eigentlich ist“ unterhalten? Eine sehr spannende und vielfältige Diskussion, welche feststellte, dass es den klassischen Hipster eigentlich gar nicht gibt. Vielmehr ist es eine außen konstruierte Gruppe bei jener sich ein gewisses Bild eines urbanen Phänomens projiziert. Jedenfalls herrschte Einigkeit darüber, dass sich viele Personen vor allem über ihre Kleidung ausdrücken und eben das genau im Bereich des „hipster sein“ das so auch vor sich geht.
Viele Personen sind sich aber gar nicht bewusst, um was es der Hipster-Bewegung eigentlich geht. Im Vordergrund steht nämlich stets ein gewisser Nachhaltigkeitsgedanke, welcher auch als Kritik an der modernen Konsumgesellschaft verstanden werden kann. Dies formt eine gewisse Einstellung, welche nicht dem Mainstream zuzuordnen ist. Jeder Trend verursacht eben einen Gegentrend und daher kann diese Gruppe von Personen, zu denen viele dazu gehören, die es gar nicht selbst wissen, zB in einen Ökohipster, einen Retrohiper, Veganhipster oder auch Stylerhipster eingeteilt werden. Eine Jugendkultur eben, die vor allem im urbanen Raum und somit auch stark im sehr internationalen Innsbruck Einklang gefunden hat. Eigeninitiativ werden Projekte angegangen und ganz offen wird gemeinsam daran gearbeitet.
Einige gute Beispiele sind in Innsbruck schon zu finden, wo Idealisten ihre Vision realisieren. Es sind nicht nur Clubs wie Tante Emma sehr vielen ein Begriff, auch das Sonnendeck bzw. Bonanzafestival ist schon ein fixer Bestandteil in der Kulturszene. Ebenso die Bäckerei, welche auch vielen Projekten ein zu Hause bietet und das Stöcklgebäude bei der Triumphpforte, welche einen Co-Working Space uvm. Beinhaltet.
Vor allem Gastrobereich hat sich noch mehr getan in den vergangenen Jahren. Beispiele gefällig? Machete- Burrito Kartell, Robo’s Slowfood, Hitt&Söhne,WildWest etc… jedenfalls sehr gute Beispiele um zu sehen, was in Innsbruck in Bewegung ist und wo sich eine junge Kultur etabliert, die durchaus als hipster bezeichnet werden kann.

Lange Rede, kurzer Sinn: eine spannende Diskussion mit vielen Fazetten, aus dem sich sogar ein Titel für ein weiteres Gespräch ergeben hat, nämlich: „Lauter, als der Nachbar erlaubt!?“ Veranstaltungen und Events im innerstädtischen Bereich als Teil einer belebten Stadt oder als Zumutung für die Bewohner?

Wir freuen uns auf das nächste Stadtgespräch…bis bald!

Vereinigte Staaten von Europa – Vision oder Träumerei?

DiskussionDieser Fragestellung wurde am Dienstag, den 15.10., in der SoWi bei einer gut besuchten Diskussion des Vereins „Go Europe“ und der „Jungen Stadt“ nachgegangen. Es diskutierten Dr. Franz Fischler (Präsident Forum Alpbach), Dr. Richard Seeber (Leiter Tirolbüro in Brüssel), Silvia Obersamer (Obfrau Go Europe) und Florian Heiß (Obmann Stv. Junge Stadt).

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Das war unser erstes Stadtgespräch 2015

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir unseren heurigen Auftakt am 22.04. mit Dr. Andreas Altmann, dem Rektor des MCI Innsbruck, begehen durften. Wir konnten ein hoch interessantes und spannendes Gespräch über den Bildungsstandort Innsbruck mit Fokus auf den Hochschulen, welche die Stadt prägen, führen.DSC_0360 Continue reading

Stadtperspektive: Einstieg ins Arbeitsleben

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte!
Am Dienstag, den 02.06.2015, findet um 19:00 Uhr im Mittagstisch in der Hörtnaglpassage unsere zweite Stadtperspektive zum Thema “Einstieg ins Berufsleben” statt. Wir freuen uns, mit den Expertinnen und Experten aus der Arbeitswelt, der AK, dem Bildungsbereich, sowie mit jungen Jobeinsteigerinnen und Jobeinsteigern diese Thematik zu erörtern und eine lebhafte Diskussion führen zu können. Dieses Mal dürfen wir Dr. Andreas Braun (Destination Wattens), Mag. Ernst Haunholter (AK Tirol), Mag. Brigitte Huter (MCI Career Center), Adrian Ploner (ÖH Karriereportal) sowie weitere Gäste auf unserem Podium begrüßen.
Prof. Dr. Andreas Maislinger, wird durch den Abend führen. Er hinterfragt Motive, Einstellungen und Zugänge spannender Experten zu den jeweiligen Themen.
Wir freuen uns auf euch!

 

„Innsbruck, wer bist du?“

Moderator und Gastgeber des Abends: Dr. Andreas Maislinger & Mag. Lorenz Jahn

Vom alpin, urbanen Leben, dem DU und dem großen Selbstverständnis der Bewohner aus der kleinen Weltstadt Innsbruck

Unter dem Titel: „Innsbruck, wer bist du? Stadtcharaktere im Vergleich“ ludt die Junge Stadt zu ihrer zweiten Stadtperspektive. Am Podium diskutierten LTPräs. DDr. Herwig Van Staa, Geschäftsführer des Stadtmarketings Bernhard Vettorazzi, Experte für Fankultur Stefan Hebenstreit, Touristiker & Unternehmer Dr. Karl Josef Ischia, Wirtschaftspädagoge & Musiker Dr. Christof Fink, Vorsitzender der Innsbrucker Studierendenvertretung Florian, Heiss sowie Standard-Journalistin Katharina Mittelstaedt. Continue reading

Stadtperspektiven ” Innsbruck wer bist du? Stadtcharaktere im Vergleich” 5.6. 19 Uhr

Bei unserer folgenden Stadtperspektive diskutieren wir über die Ausrichtung Innsbrucks, was bedeutet uns Innsbruck aus verschiedenen Sichten: Marketing, Tourismus, Sport, Religion,…

Zu diesem Zweck haben wir sehr abwechslungsreiche Diskutantinnen und Diskutanten eingeladen, welche uns je aus ihrer Perspektive ihren Zugang zu Innsbruck erklären werden.

Mit dabei sind:

  • Herwig van Staa, Landtagspräsident
  • Bernhard Vettorazzi, Geschäftsführer Stadtmarketing
  • Stefan Hebenstreit, Universität Innsbruck & Fußballfankultur
  • Gabriele Doppler, Buddhismus
  • Florian Heiss, ÖH Innsbruck
  • Charly Ischia, Touristik
  • Christof Fink, VWL-Professor & Musiker
  • Katharina Mittelstaedt, Der Standard

WANN: 5.6.2014 19:00
WO: Mittagstisch, Hörtnaglpassage Burggraben 6

Der Abend ist wie immer öffentlich, wir laden zu einer gemeinsamen Suppe. Kein Eintritt, Spenden erwünscht.

Stadtperspektive – Radikal sein ohne Feindbild? Für mehr Respekt gegenüber dem anderen – ABSAGE

Liebe Interessenten und Mitglieder!

Leider mussten wir aufgrund terminlicher Kollisionen die Stadtperspektive “Radikal sein ohne Feindbild? Für mehr Respekt gegenüber dem anderen”, welche heute, am 08.05.2014 um 19:00, stattfinden hätte sollen, absagen.

Wir bemühen uns einen Ersatztermin zu finden!

Die nächste Stadtperspektive “Innsbruck, wer bist du? Stadtcharaktere im Vergleich” findet am 5.6. um 19:00 im Mittagstisch, Hörtnaglpassage, wie angekündigt statt.

Wir freuen uns auf dein Kommen!

Das Projekt “Lesepaten” der Jungen Stadt

Am 14.11.2013 traf sich die „Junge Stadt“ Innsbruck, zur Verwirklichung Ihres Lesepaten Projekts, mit der Direktion der VS Altwilten.

An der kleinen Volksschule besteht ein solches Projekt schon seit 2009. Es wurde 2012 sogar mit dem Dr.-Fritz-Prior-Preis ausgezeichnet. Umso schöner war es für den Vorstand der jungen Stadt, allen voran Vorsitzender Mag. Lorenz Jahn und Projektleiterin Stefanie Laurent, sich dieses Projekt aus der Nähe ansehen zu dürfen.

Die VS Altwilten zeichnet sich vor allem durch die Vielfältigkeit der Nationen aus, die an der Schule vertreten sind.  Ein wunderschöner bunter Haufen an Sprachen und Kulturen, der ideal für ein Integrationsprojekt wie das der Lesepatenschaft ist.  Die Kinder können sich am Nachmittag ausgiebig über ihre kulturellen Grenzen hinweg miteinander beschäftigen, treffen aber auch auf die Österreichische Kultur und können so besser lesen und schreiben lernen, was sehr wertvoll für Ihre weitere Entwicklung ist.

Von der Direktorin Frau Wright und Ihrer rechten Hand bei diesem Projekt Frau Kircher wurden zahlreiche Tipps und Erfahrungsberichte zur Verfügung gestellt, mit denen der Verein  einen wesentlich leichteren Einstieg in das Lesepaten Projekt haben wird.

Da das Treffen für alle Beteiligten so positiv verlief, konnte man sich generell auf eine längerfristige Zusammenarbeit einigen. Die Schule und die Leitung des dortigen Projektes versprach dem Verein „Junge Stadt“ Hilfestellung zu leisten wo es Ihr möglich ist. Im Gegenzug bot der Verein einen langfristigen Erfahrungsaustausch an und erklärte sich auch bereit, an gemeinsamen Schulungen teil zu nehmen oder sogar gemeinsame Feste auszurichten.

Der nächste Schritt ist die Suche nach einer geeigneten Schule für die „Junge Stadt“ an der sie Ihr eigenes kleines Lesepaten Projekt umsetzen kann. Mit den Beziehungen zum Seniorenbund und dessen Obmann Helmut Kritzinger, welcher schon bei dem ersten Treffen in Innsbruck zu dem europaweiten Projekt „fostering family traditions“ dabei war, aus welchem das Lesepaten Projekt entwachsen ist, steht der Verein in guten Startlöchern.